Ehrenabteilung

Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr scheiden nach den dienstrechtlichen Bestimmungen des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr (Einsatzabteilung) aus,

  • wenn sie das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  • wenn sie aus gesundheitlichen Gründen auf Dauer nicht mehr feuerwehrdiensttauglich sind oder
  • aus sonstigen wichtigen Gründen.

Auf schriftliche Erklärung eines Angehörigen einer Freiwilligen Feuerwehr kann die Leiterin oder der Leiter einer Feuerwehr zulassen, dass das Ausscheiden zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens jedoch mit Vollendung des 67. Lebensjahres, erfolgt.

Mit dem Ausscheiden muss der/die Feuerwehrangehörige jedoch der Feuerwehr nicht den Rücken kehren, sondern tritt in die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr über.
Sie dürfen nicht mehr zu Tätigkeiten herangezogen werden, die der aktiven Wehr vorbehalten sind. Das heißt, dass sie nicht bei Einsätzen mitfahren dürfen - weder im Löschdienst, noch als Fahrer eines Einsatzwagens.

Der aktive Feuerwehrdienst ist zwar beendet; jedoch die Kameradschaft bleibt. Da die Feuerwehrverbände neben der Interessenvertretung ihrer Mitglieder gegenüber Rat, Verwaltung und der Politik allgemein und neben der Förderung der Ausbildung der Feuerwehrangehörigen auch die Aufgabe der sozialen Betreuung ihrer Mitglieder haben, sind so genannte Ehrenabteilungen in den Feuerwehren gebildet worden, in denen sich die ehemals aktiven Kameradinnen und Kameraden regelmäßig auf gesellschaftlicher Ebene treffen, um sicher auch über die zurückliegenden, gemeinsamen Dienstjahre zu fachsimpeln. Die Mitglieder der Ehrenabteilung sind weiterhin Mitglieder der Feuerwehr, nur nicht mehr im aktiven Dienst.
Sie sind selbstverständlich unfallversicherungsrechtlich geschützt, wenn sie an betrieblichen Veranstaltungen teilnehmen, die die Feuerwehr trägt und fördert oder die dem Zweck dienen, die Verbundenheit mit der aktiven Wehr zu fördern.

Dies gilt unbestritten für Jahreshauptversammlungen, aber auch für solche Veranstaltungen der Feuerwehr, zu denen die Wehrleitung die Mitglieder der Ehrenabteilung insgesamt eingeladen hat. So zum Beispiel beim Tag der offenen Tür oder bei Ausflügen der gesamten Feuerwehr.
Versichert sind auch alle Wege, die mit den oben genannten Tätigkeiten in Zusammenhang stehen.

Sprecher der Ehrenabteilung ist der ehemalige Leiter der Feuerwehr Barntrup, Stadtbrandinspektor Wolfgang Schlösser, sein Stellvertreter ist Oberbrandmeister Karl Bruns. Die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Barntrup zählt derzeit 35 Mitglieder.




Leider konnten nicht alle Kameraden an dem Fototermin teilnehmen.